Bitterfelder Bogen

Der Bitterfelder Bogen - Bildquelle: wikipedia.de/Joeb07

Seit 2006 sind Bitterfeld und die Region um die Goitzsche um eine mächtige Landmarke reicher. Auf dem Bitterfelder Berg erhebt sich eine schwungvolle stählerne Bogenkonstruktion. Aus der Ferne erinnert die Konstruktion an eine Brückenarchitektur.

Die bisher größte Skulptur des Frankfurter Künstlers Claus Bury erlaubt dem Betrachter eine Vielzahl von Assoziationsmöglichkeiten. Manche sehen in dem Kunstwerk einen überdimensionalen Schwibbbogen, andere sehen den Greifer eines Braunkohlebaggers - der Künstler entlehnte die Form aber wohl der Bewegung einer Baggerschaufel. Während die konkave Form für die Gruben der Goitzsche stehen sollen, symbolisieren die konvexen Formen die Aufschüttung der Halde zum Bitterfelder Berg. Symbolisch soll mit dem Bitterfelder Bogen die Brücke von den Altindustrieanlagen zum modernen Chemie-Park und vom Braunkohletagebau zur gestalteten Landschaft geschlagen werden.

Der Bogen ist 28 m hoch und 81 m lang. Er kann auf einer im Zickzack geführten 540 m langen Stahlrampe erklommen werden - auch mit dem Fahrrad.

Vom Endpunkt der Rampe hat man einen weiten Blick über die Goitzscheregion und das Bitterfelder Land.

Technische Daten:

Höhe des Fußpunktes: 106 Meter über n.N.
Höhe der obersten Plattform: 127 Meter über n.N.
Länge des Laufsteges: 540 Meter
Gesamthöhe: 28 Meter
Länge: 81 Meter
Breite: 14 Meter
Bogenspannweite: 70 Meter
Gesamtlänge Bogenträger: 615 Meter
Stahlmasse Bogenträger: 218 Tonnen
Stahlmasse Konstruktion: 525 Tonnen
Mantelfläche Konstruktion: 5.950 qm

 

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